Feminist
08.02.2010, 18:19
Das bedeutet die Währungskrise für Sparer und Verbraucher
Der Druck auf den Euro nimmt weiter zu: Auch in der neuen Woche kennt der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung nur eine Richtung: abwärts!
Experten sprechen bereits von einer Weichwährung. Was bedeutet die Währungskrise für Sparer und Verbraucher?
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Hauptgrund für den Euro-Absturz: die dramatische Haushaltslage in den Schuldenländern Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und Irland.
Aber auch hierzulande könnten die Folgen bald spürbar werden....
Die Einfuhren verteuern sich. Was abstrakt klingt, belastet die Preise im Handel. Für Waren aus dem Ausland müssen deutsche Verbraucher bald tiefer in die Tasche greifen. Am schnellsten wird sich diese Entwicklung in steigenden Benzinpreisen zeigen.
Noch immer werden Rohstoffe weltweit in Dollar gehandelt: Je weniger der Euro wert ist, desto mehr muss für Benzin, Heizöl und Gas bezahlt werden. Es ist also nur eine Frage der Zeit, dass auch Reisen, Flugtickets oder Busfahrkarten teurer werden.
Auch die Sparer haben ein Nachsehen. Sinkt der Kurs des Euro, ist ihr Erspartes weniger wert. Die Anreize, Geld auf die hohe Kante zu legen schwinden. Zumal die Zinsen nach wie vor niedrig sind.
Ein anderer Aspekt der niedrigen Zinsen: Darlehen, beispielsweise für den Hausbau sind nach wie vor günstig. Daran wird sich sicherlich zeitnah auch nicht sehr viel ändern. Noch immer hält die Europäische Zentralbank an der Niedrigzins-Politik fest, um den Aufschwung nicht zu gefährden.
Auch für die Exportwirtschaft ist der schwache Euro ein Segen. Nach dem zweistelligen Einbruch (18 Prozent) der Exportraten im Krisenjahr 2009 geben die deutschen Exporteure für 2010 Entwarnung. Die Aussichten sind gut. Man rechnet mit einem Plus von 4 Prozent!
Der Effekt: Sind deutsche Waren im Ausland wieder gefragt, sichert das Jobs im Inland. Exportorientierte Branchen wie Maschinenbau und Automobilindustrie können aufatmen.
Bild.de
Der Druck auf den Euro nimmt weiter zu: Auch in der neuen Woche kennt der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung nur eine Richtung: abwärts!
Experten sprechen bereits von einer Weichwährung. Was bedeutet die Währungskrise für Sparer und Verbraucher?
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Hauptgrund für den Euro-Absturz: die dramatische Haushaltslage in den Schuldenländern Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und Irland.
Aber auch hierzulande könnten die Folgen bald spürbar werden....
Die Einfuhren verteuern sich. Was abstrakt klingt, belastet die Preise im Handel. Für Waren aus dem Ausland müssen deutsche Verbraucher bald tiefer in die Tasche greifen. Am schnellsten wird sich diese Entwicklung in steigenden Benzinpreisen zeigen.
Noch immer werden Rohstoffe weltweit in Dollar gehandelt: Je weniger der Euro wert ist, desto mehr muss für Benzin, Heizöl und Gas bezahlt werden. Es ist also nur eine Frage der Zeit, dass auch Reisen, Flugtickets oder Busfahrkarten teurer werden.
Auch die Sparer haben ein Nachsehen. Sinkt der Kurs des Euro, ist ihr Erspartes weniger wert. Die Anreize, Geld auf die hohe Kante zu legen schwinden. Zumal die Zinsen nach wie vor niedrig sind.
Ein anderer Aspekt der niedrigen Zinsen: Darlehen, beispielsweise für den Hausbau sind nach wie vor günstig. Daran wird sich sicherlich zeitnah auch nicht sehr viel ändern. Noch immer hält die Europäische Zentralbank an der Niedrigzins-Politik fest, um den Aufschwung nicht zu gefährden.
Auch für die Exportwirtschaft ist der schwache Euro ein Segen. Nach dem zweistelligen Einbruch (18 Prozent) der Exportraten im Krisenjahr 2009 geben die deutschen Exporteure für 2010 Entwarnung. Die Aussichten sind gut. Man rechnet mit einem Plus von 4 Prozent!
Der Effekt: Sind deutsche Waren im Ausland wieder gefragt, sichert das Jobs im Inland. Exportorientierte Branchen wie Maschinenbau und Automobilindustrie können aufatmen.
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